Neues aus dem Institut

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PD Dr. Dorothea Baumann †

Am 29. August 2022 verstarb Frau Dr. Dorothea Baumann, Privatdozentin für Musikwissenschaft, in ihrem 77. Altersjahr. Dorothea Baumann wurde 1946 in Zürich geboren, studierte an der damaligen Musikakademie Klavier und anschliessend an der Universität Zürich Musikwissenschaft, Physik und Neuere deutsche Literatur. 1977 wurde sie bei Kurt von Fischer mit einer Studie zur dreistimmigen Liedsatz-Technik im Trecento promoviert (erschienen Baden-Baden 1979). Von 1973 bis 1978 war sie als Assistentin von Fischers, von 1978 bis zu ihrem Eintritt in den Ruhestand 2006 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Musikwissenschaftlichen Institut tätig. Im Jahr 2000 habilitierte sie sich bei Ernst Lichtenhahn mit einer Studie zur musikalischen Akustik (Musik und Raum: Eine Untersuchung zur Bedeutung des Raumes für die musikalische Aufführungspraxis; englisch publiziert 2011). Ihre beiden Forschungsfelder vertiefte sie in Aufsätzen und Detailstudien, bis 2011 hielt sie Lehrveranstaltungen am Musikwissenschaftlichen Institut. Dorothea Baumann engagierte sich in mehreren musikwissenschaftlichen Gremien, insbesondere wirkte sie von 1994 bis 2019 als Generalsekretärin der Internationalen Gesellschaft für Musikwissenschaft.
(September 2022)

20 Jahre Tonhalle-Stipendium

Das Musikwissenschaftliche Institut freut sich, für die Saison 2022/23 erneut das Tonhalle-Stipendium vergeben zu können. Die Institution des Tonhalle-Stipendiums wurde 2002 in enger Zusammenarbeit mit dem damaligen Tonhalle-Intendanten Trygve Nordwall ins Leben gerufen, die ersten Stipendiatinnen waren Katharina Bruns und Eva Martina Hanke, die beide einige Jahre später an der Universität Zürich promoviert wurden. Nun geht die Institution, die ermöglicht wird durch das anhaltende grosszügige Entgegenkommen der Tonhalle Zürich, ins dritte Jahrzehnt. Ein Stipendium erhalten in diesem Jahr Viviane Bettschart, Bardia Charaf, Lucie Jeanneret und Uliana Kaftan.
(Juni 2022)

Alfred Brendel über Goethe

Alfred Brendel

Am Mittwoch, d. 4. Mai 2022, hatte das Institut neuerlich die Ehre, Dr. h.c. mult. Alfred Brendel, KBE, als Gast begrüssen zu dürfen. Im Seminarraum hielt er einen grundlegenden Vortrag über "Naivität und Ironie. Goethes musikalische Bedürfnisse". Im Zentrum stand Goethes überaus komplexes und vielschichtiges Verhältnis zur Musik. Ein ausführlicher Bericht dazu erschien in der Neuen Zürcher Zeitung. Im Anschluss an den Vortrag hatten die Besucher bei einem Apéro im Institutsgarten die Gelegenheit zur persönlichen Begegnung und zum Gespräch mit Alfred Brendel.
(Mai 2022)

Göttinger Händel-Beiträge XXIII

Fokus Musikwissenschaft

Soeben ist im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht (Brill) der neue Band der Göttinger Händel-Beiträge erschienen, herausgegeben von Laurenz Lütteken und Wolfgang Sandberger unter Mitarbeit von Christoph Jannis Arta. Er enthält die Beiträge des Festspiel-Symposiums 2021 "Oper als Geschäft: Händels Opernästhetik und die Prämissen der Aufklärung" (Texte von Matthew Gardner, Philine Lautenschläger, Panja Mücke und Thomas Seedorf) sowie den ursprünglich für 2020 geplanten Festvortrag zum 100. Jubiläum der Händel-Festspiele von Wolfgang Sandberger. Wie üblich sind zudem enthalten die Händel-Bibliografie 2020/21 (zusammengestellt von Esma Cerkovnik) sowie die Mitteilungen der Händel-Gesellschaft.
(April 2022)

Prof. Favier Senior Fellow am Collegium Helveticum

Wir freuen uns mitzuteilen, dass Prof. Favier ein Senior Fellowship des Collegium Helveticum für sein Projekt „Arts and Culture in 18th-century Europe“ zuerkannt wurde. Informationen über die Veranstaltungen dieses Projekts folgen in Kürze. Associate Fellow ist Prof. Groote.
(März 2022)

Praetorius-Tagung

Fokus Musikwissenschaft

Am 20. März 2021 fand im Rahmen des 34. Festivals Alte Musik Zürich im Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich unter der Leitung von Dr. Esma Cerkovnik eine Tagung zum Preatorius-Jubiläumsjahr statt: "Universum musicum – musicus universalis: Der musikalische Weltentwurf des Michael Praetorius". Die Referate sind nun, herausgegeben von Esma Cerkovnik, als Heft 4/ 2021 der Zeitschrift "Musiktheorie" erschienen. Der Band enthält, neben der Einleitung der Herausgeberin, Beiträge von Inga Mai Groote, Melanie Wald-Fuhrmann, Hanna Walsdorf, Michael Meyer und Klaus Pietschmann.
(Februar 2022)

Fokus Musikwissenschaft

Fokus Musikwissenschaft

Im Musikwissenschaftlichen Institut wurde eine neue Publikationsreihe begründet: Fokus Musikwissenschaft. In dieser Reihe, herausgegeben von Inga Mai Groote und Laurenz Lütteken im Bärenreiter-Verlag Kassel, werden anspruchsvolle monographische Darstellungen veröffentlicht, zugleich als gebundene Bücher und E-Books. Als erster Band erschien soeben von Michael Meyer 'Moderne als Geschichtsvergewisserung. Musik und Vergangenheit in Wien um 1900', in 'Operalounge' bereits als 'äusserst empfehlenswert' rezensiert. Im Mai 2022 wird eine Präsentation der neuen Reihe stattfinden, eine Einladung dazu erfolgt rechtzeitig. Der nächste Band befindet sich bereits im Druck.
(Februar 2022)

Gastprofessur Prof. Favier

Wir freuen wir uns, im FS 2022 Prof. Dr. Thierry Favier (Univ. Poitiers) als Gastprofessor am Musikwissenschaftlichen Institut begrüssen zu können. Er übernimmt die Vertretung von Prof. Groote in der Lehre. Prof. Favier ist Spezialist für die französische Musikgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts, insbesondere für das Verhältnis von Musik und Religion, und hat u.a. an den Universitäten Oxford und Alabama gelehrt und am Centre de Musique Baroque de Versailles geforscht.
(Januar 2022)

 

Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis

Das Musikwissenschaftliche Institut wird ab sofort ein kommentiertes Vorlesungsverzeichnis bereitstellen. Es wird jeweils rechtzeitig vor Vorlesungsbeginn publiziert und soll der einfacheren und leichteren Orientierung dienen. Verbindlich sind nach wie vor die Angaben im allgemeinen Vorlesungsverzeichnis. Die erste Ausgabe zum FS 2022 steht zum Download (PDF, 545 KB)bereit.
(Januar 2022)

 

Seminarraum renoviert

Seminarraum

Die langen, äusserst komplizierten Renovierungsarbeiten des Seminarraums des Musikwissenschaftlichen Institus konnten nun abgeschlossen werden. Mit dem Frühjahrssemester wird der Raum wieder in die Nutzung gehen. Sobald die Coovid-Situation es zulässt, wird es eine Eröffnungsfeier geben. Der Raum, der nun in neuem Glanz erstrahlt, ist das Herzstück der 1995/96 von der Architektin Beate Schnitter geplanten Sanierung und Erweiterung des historischen Gebäudes Florhofgasse 11. Die ursprüngliche Konzeption Schnitters wurde in allen Details beibehalten.
(Januar 2022)