Neues aus dem Institut

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Tonhalle-Stipendium 2021/22

Zum 19. Mal kann das Musikwissenschaftliche Institut das Tonhalle-Stipendium vergeben, erneut ermöglicht durch das grosszügige Entgegenkommen der Tonhalle-Gesellschaft Zürich. Ein Stipendium für die Saison 2021/22 erhalten Ana Tamara Devic, Lea Fussenegger, Fiona Kizzie Lee und Alessandra Origani.
(September 2021)

Neuerscheinung: Tonhalle Zürich. 1895–2021

Tonhallebuch

Pünktlich zur Wiedereröffnung der Tonhalle am See ist ein reich bebilderter Band mit Beiträgen zur Geschichte und Architektur der Zürcher Tonhalle sowie Restaurierungsarbeiten, Akustikplanung und Geschichte des Orchesters entstanden: «Tonhalle Zürich. 1895–2021». Er erscheint mit grosszügiger Unterstützung der UBS Kulturstiftung und des Freundeskreises des Tonhalle-Orchesters im Bärenreiter-Verlag (Kassel), herausgegeben von Inga Mai Groote, Laurenz Lütteken und Ilona Schmiel und ist ab 7.9.2021 im Buchhandel erhältlich.
Das MWI wünscht dem Tonhalle-Orchester einen guten Saisonstart!
(September 2021)

Prof. Groote 2021/22 am Historischen Kolleg München

Prof. Dr. Inga Mai Groote ist für HS 2021 und FS 2022 für ein Forschungsstipendium als Senior Fellow am Historischen Kolleg in München beurlaubt. Sie betreut auch währenddessen BA-/MA-Arbeiten und Dissertationen und steht für Abschlussprüfungen zur Verfügung. Im HS 2021 wird sie von PD Dr. Louis Delpech als Gastprofessor in der Lehre vertreten.
(August 2021)

Prof. Dr. Ruth Gattiker †

Das Musikwissenschaftliche Institut trauert um Prof. Dr. Ruth Gattiker, die am 24. Juli 2021 in Davos, in ihrem 99. Altersjahr, verstarb. Einige Jahre nach dem Ende ihrer beruflichen Tätigkeit als Leitende Ärztin für Herzanästhesie am Universitätsspital Zürich kehrte sie an ihre Universität zurück - um dort Musikwissenschaft zu studieren. Bis fast zuletzt blieb sie dem Institut eng verbunden, als gern gesehener Gast nahm sie engagiert an Vorträgen und Symposien teil, aber auch an Sommerfesten und Hauskonzerten. Ihre sympathische, ungewöhnliche, bescheidene Art war stets eine bereichernde Erfahrung, gerade auch für die Jungen. Das Musikwissenschaftliche Institut trauert um eine aussergewöhnliche Persönlichkeit und wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren.
(Juli 2021)

Venia Legendi für Herrn PD Dr. Louis Delpech

Wir freuen uns bekanntgeben zu dürfen, dass Herrn PD Dr. Louis Delpech am 22. Juli 2021 auf Antrag der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich die Venia Legendi für das Fach Musikwissenschaft erteilt worden ist. Als Privatdozent ist er ab sofort berechtigt, Prüfungen abzunehmen und Qualifikationsarbeiten zu begleiten und zu begutachten (BA- und MA-Arbeiten, Dissertationen).
(Juli 2021)

Der verborgene Sinn. Verhüllung und Enthüllung in der Musik.

Der verborgene Sinn

Soeben ist im Metzler-Verlag, Berlin, erschienen von Prof. Dr. Laurenz Lütteken: Der verborgene Sinn. Verhüllung und Enthüllung in der Musik. Es handelt sich, anhand ausführlich diskutierter Fallbeispiele, um eine Spurensuche zum neuzeitlichen Musikbegriff.
(Juli 2021)

Göttinger Händel-Beiträge XXII

Göttinger Händel-Beiträge XXII

Soeben ist im Verlag Vandenhoeck und Ruprecht der neue Band der Göttinger Händel-Beiträge, herausgegeben von Prof. Dr. Wolfgang Sandberger und Prof. Dr. Laurenz Lütteken, erschienen. In diesem Band, der auf vielfältige Weise an die Gründung der Göttinger Händel-Festspiele vor 100 Jahren erinnert, finden sich auch zwei Beiträge von Zürcher Doktoranden: David Reißfelder hat die Rolle des englischen Premierministers Arthur James Balfour für die Händel-Rezeption untersucht, Franziska Reich die Rolle Händels für Max Regers "Konzert im alten Stil".
(Mai 2021)

Wagner-Handbuch in einer Neuausgabe

Wagner-Handbuch in einer Neuausgabe

Soeben ist, als unveränderte und ungekürzte Sonderausgabe, das Wagner-Handbuch (herausgegeben von Prof. Dr. Laurenz Lütteken) in einer Neuauflage herausgekommen. Die Erstauflage erschien 2012 bei den Verlagen Bärenreiter und Metzler. Das Wagner-Handbuch vereinigt etwa 50 Experten und bietet einen konzentrierten Überblick über Wagners gesamtes Schaffen als Komponist, Schriftsteller, Politiker, Dirigent oder Bauherr. Peter Gülke vermerkte in einer Rezension vom Januar 2013 in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Dieses Handbuch ist eine propädeutisch geschickte Einladung zu einem unbefangen erblickten, 'modernen' Wagner - was will man mehr?"
(Mai 2021)

Konzert mit "La Morra" im Livestream

LA MORRA

Am 28. April präsentierte das Ensemble LA MORRA sein Programm "O ciecho mondo: Spätmittelalterliche Musik über Liebe, Tod und Erlösung" in Zusammenarbeit mit der Allgemeinen Musik-Gesellschaft Zürich und der ZB Zürich – grossartig moderiert von Giulio Biaggini, Reto Godly, Laura Kacl und Flurin Monn aus dem Machaut-Proseminar von Dr. Delpech und live gestreamt. Wir danken Alumni UZH für die Unterstützung. Mehr Musik: www.lamorra.info
(April 2021)

Prix du Livre France Musique - Claude Samuel für Dr. Delpech

Die  Monographie von Louis Delpech, "Ouvertures à la française: Migrations musicales dans l’espace germanique, 1660–1730" (Brepols 2020)  wurde beim Prix du Livre France Musique 2021 ausgezeichnet. Sie erhielt  den "Prix de l’Essai" für musikwissenschaftliche  Publikationen, die wichtige methodische Impulse geben. Den Prix de  l'Essai erhielt letztes Jahr die französische Übersetzung von  Christopher Smalls «Musicking». Buchvorstellung und Preisverleihung  finden am 5. Mai 2021 von 15:00-17:00 Uhr im Rahmen der Radiosendung  «Relax!» auf France Musique statt.
(April 2021)

Zum 50. Todestag von Igor Strawinsky

Strawinsky, der am 6. April 1971 in New York starb, verfügte seit dem frühen 20. Jahrhundert über enge Beziehungen und Kontakte in die Schweiz, wo er nach der Oktoberrevolution für einige Jahre lebte. Besonders intensiv waren die Verbindungen zum Winterthurer Mäzen Werner Reinhart, dem die Histoire du Soldat gewidmet wurde. Aber auch nach Reinharts Tod (1951) blieb Strawinsky Winterthur und Zürich eng verbunden, insbesondere nach Paul Hindemiths Berufung an die Universität Zürich. So besuchte Strawinsky 1956 Zürich und Winterthur erneut für Konzerte. Im Paul-Hindemith-Archiv des Instituts befinden sich wichtige Zeugnisse für die Auseinandersetzung Hindemiths mit Strawinsky.
(April 2021)

Kinder-Universität: Der Klang des Mittelalters

Bibliothek

Am 24.3.2021 hielten Prof. Groote und Frau Moths für die Kinderuniversität der UZH die Vorlesung "Mehr als Mönche und Minnesänger – wie klang eigentlich das Mittelalter?", unterstützt von Laura Kacl, die eine mittelalterliche Harfe vorführte. Die Kinder lernten, wo ein Minnelied, Tanzmusik oder Kirchengesänge zu hören waren, und entdeckten in Manuskripten, wie die Notenschrift entstand. Ein Kinderreporter berichtete darüber.
(März 2021)

Adam Zagajewski †

Bibliothek

Am 21. März verstarb in Krakau der Schriftsteller Adam Zagajewski im Alter von 75 Jahren. Zagajewski, der vor allem als Lyriker und Essayist, aber auch mit Romanen hervorgetreten ist und für sein Werk vielfach geehrt wurde, zuletzt mit der Wahl in den Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste, war dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich seit vielen Jahren verbunden. In besonderer Erinnerung ist sein eigens für das Institut entstandener Essay "Inspiration & Impediment", den er 2007 hier vortrug und der auch in Passagen (hrsg. von Laurenz Lütteken und Hans-Joachim Hinrichsen, Kassel 2008) gedruckt wurde.
(März 2021)

MWI-Bibliothek und ZB

Bibliothek

Seit dem 1. Januar 2021 wird die Bibliothek des Musikwissenschaftlichen Instituts als Teil der Musikabteilung der Zentralbibliothek Zürich geführt. Die Services am Standort Florhofgasse bleiben unverändert. Wir freuen uns, dass die Zusammenarbeit zwischen beiden Institutionen noch enger geworden ist.
(Januar 2021)

Präsenzlehre: Pressespiegel

Aktuell erschienene Beiträge zur Debatte um Präsenzlehre von Prof. Groote, Studium virtuale? – oder: um welche Kategorien geht es in der Präsenzlehre-Debatte? , und Prof. Lütteken, Präsenzlehre auch in Krisen nicht ersetzbarund Gegen die Verkachelung der Lehre.
(Januar 2021)

Berufung PD Dr. Michael Meyer

Herr Priv.-Doz. Dr. Michael Meyer hat zum 1. April 2021 einen Ruf auf eine W3-Professur an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen angenommen.
(Januar 2021)