Musikwissenschaftliches Institut

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Geistliche Gesänge des deutschen Mittelalters

Projektleitung

Prof. Dr. Laurenz Lütteken
Prof. em. Dr. Dr. h.c. Max Lütolf

Mitarbeiter

Prof. Dr. Max Schiendorfer
Dr. Bernhard Hangartner

Finanzierung

Fritz Thyssen Stiftung, Köln; in einer ausgedehnten Phase des Projekts auch der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung sowie kirchliche und private Förderer.

Projektdauer

Voraussichtlich bis 2013

Projektbeschrieb

Die unter dem Dach der "Gesellschaft zur wissenschaftlichen Edition des deutschen Kirchenliedes" betriebene und in Zusammenarbeit mit dem Institut für hymnologische und musikethnologische Studien, Köln e.V., und dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich realisierte Herausgabe der geistlichen Gesänge des deutschen Mittelalters umfasst die Melodien und Texte handschriftlicher Überlieferung von den Anfängen im 9. Jahrhundert bis um 1530, mit anderen Worten von den ersten Spuren volkssprachiger geistlicher Sangespraxis bis an die Schwelle der Reformation und des aufkommenden Buchdrucks. Das aus ca. 150 Handschriften gewonnene Corpus bilden, die Variantfassungen mitgerechnet, über 1000 anonyme oder Autoren wie dem Mönch von Salzburg, Oswald von Wolkenstein, Hugo von Montfort und anderen zuweisbare, formal äusserst heterogene Einzelstücke und zyklische Sammlungen wie die Geisslerlieder aus der Mitte des 14. und drei Stundengebetbücher aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts mit nochmals um die 550 Melodien.

Das Ziel der Edition besteht in der für den heutigen Benutzer verschiedenster Fachrichtung (Hymnologie, Musikwissenschaft, Literatur- und Sprachwissenschaft, Kultur-, Frömmigkeits-, Sozial- und Rezeptionsgeschichte u.a.m.) nachvollziehbaren kritischen Erschliessung der mit deutschen, niederländischen oder gemischt deutsch-lateinischen Texten versehenen Melodien.

Kontakt

Prof. Dr. Laurenz Lütteken
Prof. Dr. Max Schiendorfer
Dr. Bernhard Hangartner