Musikwissenschaftliches Institut

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Christopher Hogwood †
Berufung Priv.-Doz Dr. Inga Mai Groote
Andres Briner †
Prof. Peter Gülke erhält Siemens-Musikpreis
Venia Legendi für Frau PD Dr. Inga Mai Groote
Berufung Priv.-Doz. Dr. Ivana Rentsch
Projekt "Die Triosonate" beendet
Gastvorträge im HS 12
Prof. Dr. László Dobszay †
Prof. Dr. Alan H. Krueck †
Venia Legendi Dr. Ivana Rentsch
Berufung Priv.-Doz. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann
Dr. Inga Mai Groote
Forschungsprojekt Musikkollegium Winterthur
Semesterpreis
Zum 80. Geburtstag von Ludwig Finscher
Berufung Dr. Cristina Urchueguía
Hermann Abert-Preis für PD Dr. Melanie Wald-Fuhrmann
Netzwerkarbeitsplätze NWAP
Auszeichnung für Melanie Wald-Fuhrmann
Grosszügige Schenkung von Dr. Alan H. Krueck

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Christopher Hogwood †

Am 24. September 2014 verstarb in Cambridge Prof Dr. h.c. Christopher Hogwood im Alter von 73 Jahren. Christopher Hogwood war einer der bedeutendsten Cembalisten unserer Zeit, zudem als Dirigent und langjähriger Leiter der Academy of Ancient Music einer der gefeierten Pioniere der historisch informierten Aufführungspraxis, wovon zahlreiche preisgekrönte CD-Produktionen zeugen. Hogwood hat stets das musikalische mit dem wissenschaftlichen Interesse verbunden, was sich in etlichen Büchern und beispielhaften Editionen spiegelt. Seit vielen Jahren bestand ein enger Kontakt zum Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich. Hogwood gehörte dem Patronatskomitee des 18. IMS-Kongresses in Zürich an und wurde 2007 von der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich zum Ehrendoktor promoviert. Das Musikwissenschaftliche Institut hat die Nachricht vom Tod Christopher Hogwoods mit Bestürzung zur Kenntnis genommen und wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Berufung Priv.-Doz Dr. Inga Mai Groote

Frau Priv.-Doz. Dr. Inga Mai Groote hat zum 1. September 2014 einen Ruf an die Universität Fribourg angenommen und wird das Musikwissenschaftliche Institut der Universität Zürich zum Herbstsemester 2014 verlassen. Sie wird ihre angekündigten Lehrveranstaltungen jedoch durchführen.

Andres Briner †

Am 1. Juni verstarb in Zürich, einen Tag nach seinem 91. Geburtstag, Dr. Dr. h.c. Andres Briner. Seit seinem Zürcher Studium von 1943 bis 1952 war er vom Werk Paul Hindemiths auf besondere Weise fasziniert. Von 1955 bis 1964 lehrte er an der University of Pennsylvania, von 1964 bis 1988 war er Redaktor und Musikkritiker der Neuen Zürcher Zeitung. Sein Hauptaugenmerk galt der Musik seines, des 20. Jahrhunderts. Neben seinen journalistischen Arbeiten publizierte er eine Reihe von wichtigen musikwissenschaftlichen Aufsätzen und Büchern, insbesondere zu Hindemith. Im Jahre 2006 wurde er von der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich zum Ehrendoktor promoviert. Andres Briner war dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich über viele Jahrzehnte eng verbunden. Das Institut gedenkt seiner in Dankbarkeit und wird sein Wirken in steter Erinnerung behalten.

Prof. Peter Gülke erhält Siemens-Musikpreis

Die Ernst von Siemens Musikstiftung, Zug, verleiht den Ernst von Siemens Musikpreis 2014 an Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Peter Gülke. Die Preisverleihung findet im Mai 2014 in München statt. Prof. Gülke ist dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich, wo 2004 auch die Feierlichkeiten zu seinem 70. Geburtstag stattgefunden haben, engstens verbunden. Er war für einige Jahre als Gastdozent am Institut tätig und hat mehrfach Vorträge hier gehalten, zuletzt die Hindemith-Vorlesung 2011. Das Institut gratuliert sehr herzlich zu dieser hohen und verdienten Auszeichnung.

Venia Legendi für Frau PD Dr. Inga Mai Groote

Wir freuen uns bekanntgeben zu dürfen, dass Frau PD Dr. Inga Mai Groote am 15. Mai 2013 von der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich die Venia Legendi erteilt worden ist.
Als Privatdozentin ist sie ab sofort berechtigt, Prüfungen abzunehmen, Qualifikationsarbeiten zu begleiten und zu begutachten (Lizenziat, Dissertation, Masterarbeit).

Berufung Priv.-Doz. Dr. Ivana Rentsch

Frau Priv.-Doz. Dr. Ivana Rentsch hat zum 1. März 2013 einen Ruf an die Universität Hamburg angenommen und das Musikwissenschaftliche Institut der Universität Zürich zum Frühjahrssemester 2013 verlassen.

Projekt "Die Triosonate" beendet

Im Herbst 2012 endete die Förderung des Projektes "Die Triosonate. Catalogue raisonné der gedruckten Quellen" durch die Fondazione Balzan. Das Projekt konnte plangemäss abgeschlossen werden, die Ergebnisse werden als gedruckter Katalog im Henle-Verlag, München, als Teil des RISM erscheinen. Herr Dr. Nicola Schneider, Bern, betreut das Projekt ehrenamtlich bis zum Erscheinen des Katalogs.

Gastvorträge im HS 12

Prof. Dr. László Dobszay †

Am 25. August 2011 verstarb in Budapest im Alter von 77 Jahren Prof. Dr. László Dobszay, einer der der bedeutendsten Choralforscher der Gegenwart. László Dobszay hatte langjährige Verbindungen zum Musikwissenschaftlichen Insitut der Universität Zürich, insbesondere durch seine Mitgliedschaft im Programmausschuss des 18. Kongresses der International Musicological Society, der 2007 in Zürich stattfand. Das Musikwissenschaftliche Institut wird die Zusammenarbeit mit ihm in dankbarer Erinnerung behalten.

Prof. Dr. Alan H. Krueck †

Am 24. Juni 2010 ist in Brownswille, Pennsylvania, Prof. Dr. Alan Krueck im Alter von 70 Jahren verstorben. Krueck studierte an der Syracuse University, an der Michigan State University und an der Universität Zürich, wo er 1966 mit einer Arbeit über Felix Draeseke promoviert wurde. Das Schaffen von Dreaseke bildete fortan das Zentrum seines wissenschaftlichen Interesses und seiner zahlreichen Aktivitäten. Der Universität Zürich fühlte er sich lebenslang verbunden. Im Mai 2009 besuchte er das Musikwissenschaftliche Institut, um mit einem namhaften Geldbetrag die Draeseke-Forschung an der Universität Zürich zu unterstützen. Die anregenden, temperamentvollen Gespräche mit ihm sind unvergessen. Das Musikwissenschaftliche Institut wird sein Andenken in dankbarer Erinnerung behalten.

Venia Legendi Dr. Ivana Rentsch

Am 1. September 2010 hat die Universität Zürich auf Antrag der Philosophischen Fakultät Frau Priv.-Doz. Dr. Ivana Rentsch die Venia legendi für das Fach Musikwissenschaft erteilt. Damit ist sie auch berechtigt, Litenziats- und Masterarbeiten sowie Dissertationen zu betreuen und zu begutachten sowie Prüfungen abzunehmen.

Berufung Priv.-Doz. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann

Frau Priv.-Doz. Dr. Melanie Wald Fuhrmann hat zum 1. Oktober 2010 einen Ruf an die Musikhochschule Lübeck angenommen und wird das Musikwissenschaftliche Institut der Universität Zürich zum Herbstsemester 2010 verlassen.

Dr. Inga Mai Groote

Frau Dr. Inga Mai Groote wird zum 1. Oktober 2010 ihre Arbeit als Assistentin am Musikwissenschaftlichen Institut (Lehrstuhl Prof. Lütteken) aufnehmen.

Forschungsprojekt Musikkollegium Winterthur

Im Musikwissenschaftlichen Institut wurde ein Forschungsprojekt zum Musikkollegium Winterthur begonnen. Im Zentrum der ersten Projektphase steht der umfangreiche Briefwechsel von Werner Reinhart, der in Regesten erschlossen werden soll. Mit dem Vorhaben beginnt eine längerfristige Kooperation mit dem Musikkollegium Winterthur. Die Projektleitung hat Prof. Dr. Laurenz Lütteken, Projektmitarbeiterin ist Ulrike Thiele, M.A. Das Projekt wird finanziert von der UBS Kulturstiftung, Zürich, der Vontobel-Stiftung, Zürich, der Ernst Göhner-Stiftung, Zug, der Madarex AG, Zug, sowie der Dr. Adolf Streuli-Stiftung, Zürich. Eine Homepage zum Projekt befindet sich im Aufbau.

Semesterpreis

Der Rektor der Universität Zürich hat Felix Michel auf Antrag von Prof. Dr. L. Lütteken für seine im Rahmen des Seminars "Musikästhetik um 1800" entstandene Seminararbeit einen Semesterpreis zugesprochen.

Zum 80. Geburtstag von Ludwig Finscher

Am 14. März 2010 hat Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ludwig Finscher seinen 80. Geburtstag gefeiert. Dies ist auch der Anlass für eine akademische Feierstunde in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz in Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität verranstaltet worden ist.
Ludwig Finscher, Ehrendoktor der Universität Zürich und Balzan-Preisträger 2006, ist dem Musikwissenschaftlichen Institut seit vielen Jahren eng verbunden, auch durch das Projekt "Die Triosonate", das mit den Mitteln der Fondazione Balzan und in Kooperation mit Prof. Dr. Laurenz Lütteken durchgeführt wird.

Berufung Dr. Cristina Urchueguía

Dr. Cristina Urchueguía, die sich im Oktober 2009 an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich habilitiert hat, hat einen Ruf auf die Assistenzprofessur für Musikwissenschaft an der Universität Bern erhalten.

Hermann Abert-Preis für PD Dr. Melanie Wald-Fuhrmann

PD Dr. Melanie Wald-Fuhrmann ist am 16. September 2009 von der Gesellschaft für Musikforschung mit dem Hermann Abert-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wird in unregelmässigen Abständen an herausragende Forscherpersönlichkeiten der jüngeren Generation verliehen.

Netzwerkarbeitsplätze NWAP

Ab 14.8.2009 ist das WLAN an MWI und die 4 Arbeits-PC in der Bibliothek im Netzwerkarbeitsplatz-Netz ( NWAP) der UZH integriert.
Für Webdienste ausserhalb der UZH ist eine Validierung mittels uniAccess-Daten notwendig.
WLAN-Verbindungen sollten unbedingt via VPN erfolgen

Auszeichnung für Melanie Wald-Fuhrmann

Am 27. Juni 2009 hat die Bayerische Akademie der Wissenschaften im Rahmen der Feier des 250. Jahrestages ihrer Gründung im Herkules-Saal der Münchner Residenz Frau Priv.-Doz. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann den renommierten Max Weber-Preis verliehen. Ausgezeichnet wurde ihre Arbeit: Welterkenntnis aus Musik. Athanasius Kirchers 'Musurgia universalis' und die Universalwissenschaft im 17. Jahrhundert. Kassel usw.: Bärenreiter 2006 (= Schweizer Beiträge zur Musikforschung 4).

Grosszügige Schenkung von Dr. Alan H. Krueck

Luetteken Krueck
Im Mai 2009 hat Dr. Alan H. Krueck, Brownsville (USA), dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich eine grosszügige Schenkung in Höhe von CHF 50'000 übergeben. Das Geld soll für Forschungen zum Komponisten Felix Draeseke eingesetzt werden. Dr. Krueck (im Bild rechts, während seines Besuches in Zürich am 28. Mai 2009) studierte seinerzeit an der Universität Zürich und ist seit seiner Dissertation in der Dreaseke-Forschung engagiert.